FAQ

FAQ

Zu Bio- und Neurofeedback

Es wird unterschieden zwischen peripherem und zentralem Biofeedback.

Das periphere Biofeedback beruht auf der Messung autonomer Körperreaktionen wie Herzratenvariabilität (HRV), Hauleitfähigkeit und Hauttemperatur oder Atemmuster. Man spricht vereinfacht von Biofeedback.

Beim zentralen Biofeedback, auch Neurofeedback genannt, wird die Hirnaktivität gemessen.

In meiner Praxis biete ich sowohl Biofeedback als auch Neurofeedback an.

Erste Resultate sind oft nach 4-6 Sitzungen spürbar, beim ILF-Training (siehe unter «Meine Neurofeedback-Ansätze») kann das auch schon früher sein. Einige Klient:Innen nehmen die kleinste Veränderung wahr, andere spüren diese vielleicht weniger intensiv. In einer solchen Situation hilft es, eine Vertrauensperson nach ihren Beobachtungen zu fragen. Das Symptom-Tracking unterstützt Sie, einmal pro Woche über Veränderungen nachzudenken. 

Jedes Gehirn ist einzigartig. Lebensumstände variieren. In der Regel dauert ein Neurofeedback-Training zwischen 20-30 Sitzungen. Neurofeedback ist kein Quick-Fix, sondern ein Lernprozess. Das Gehirn lernt mit Hilfe seiner Fähigkeit zur Neuroplastizität eine bestehende Fehlregulation durch neue, hilfreichere Muster zu ersetzen. 

Bei den meisten. Individuelle Gehirnstruktur und neuronale Plastizität können den Behandlungserfolg beeinflussen. Auch Motivation, Alter, Art und Dauer der Symptome spielen mit.  Wenn auf Neurofeedback nicht angesprochen wird, bedeutet das weder ein Versagen der Methode noch des Gehirns. Wahrscheinlich ist es einfach nicht die passende Therapiemethode.

In der Regel rechne ich bei Erwachsenen inklusive Vorgespräch zwischen 45 und 60 Minuten. Kinder unter 12 Jahren trainieren kürzer. Abgerechnet wird pro angefangene 5 Minuten. 

Zu Beginn braucht es mindestens eine Sitzung pro Woche. Nach ca. 10-15 Sitzungen lassen sich die Abstände vergrössern.  

Das Schöne ist, dass Sie entspannt einen Film schauen können, während Ihr Gehirn lernt. Es ist nicht nötig, sich bewusst anzustrengen, um das Feedback zu beeinflussen. Das ist  auch nicht möglich.

Ja. Es kann aber sein, dass bedingt durch grossen Stress oder bei Kindern nach einer gewissen Zeit ein, zwei Auffrischungssitzungen nötig sind.

Nein, bei dieser Methode werden keine elektrischen Impulse an Ihr Gehirn abgegeben, es werden nur die Gehirnströme gemessen. Neurofeedback ist absolut schmerzfrei. 

Ab vier bis sechs Jahren. Nach oben gibt es keine Grenze.

Bei einem qEEG wird die elektrische Aktivität des Gehirns detailliert aufgezeichnet und analysiert.

Die gewonnenen Daten werden mit einer Datenbank verglichen. Daraus ergeben sich relevante Informationen, die zusammen mit den Fragebögen den Behandlungsplan bestimmen.

Das qEEG wird in einer anderen Praxis durchgeführt, Auswertung, Besprechung und Behandlungsplanung übernehme ich.

Kontakt